man zunächst erläutern, welches Merkmal mit der "Farbe" des Pferdes Im Folgenden werden die Allele angegeben, ihre jeweilige Lage auf dem DNA-Strang, also der Genort(Locus), ist nur soweit bekannt erwähnt. Bei vollständigem Leuzismus ist das betroffene Tier völlig weiß und kann normalfarbene, leicht aufgehellte, blaue oder rote Augen haben. 50% der Nachkommen tragen das Overogen auch nicht in sich. Werden zwei Rappen verpaart, von denen mindestens einer homozygot ist, so werden die Nachfahren immer Rappen sein.[2][3]. Ebenso gibt es bei Scheckungen erhebliche individuelle Unterschiede in der Ausprägung der Scheckung: Meist reichen bei demselben Scheckungsgen die Varianten von völlig weißen Pferden bis hin zu Pferden die zwar das Scheckungsgen tragen aber äußerlich nicht als Schecken zu erkennen sind oder nur einen unauffälligen kleinen Fleck oder vergrößerte Abzeichen aufgrund dieses Gens haben.[4]. Mutationen am Anfang des Melaninsyntheseweges betreffen sowohl den roten als auch den schwarzen Farbstoff. sind aber selbst nicht overo-gescheckt. auf, die anderen 50% tragen das Overo-Allel in sich (und können es Es gab einen hellen und einen dunklen Typ. Allerdings ist nur einer dieser Braunen für beide Grundfarbgene Da sich aus diesem Sachverhalt insbesondere in der Farbzucht andere Selektionskriterien für die Auswahl der Elterntiere ergeben können, als sie früher angewendet wurden, werden neuere Erkenntnisse auf diesem Gebiet relativ schnell über die Farbzuchtverbände verbreitet. Weniger ausgeprägter Leuzismus führt zu gescheckten Tieren, zu weißen Abzeichen an Kopf und Beinen oder zu Tieren mit weißen Stichelhaaren im sonst normalfarbenen Fell. Es kann in zwei Ausprägungen Das rezessive Allel e führt zur gleichmäßig braunen Farbe des Pferdes, es entsteht also ein Fuchs. Die Schwarzfärbung der Beine geht m tobiano-gescheckten mischerbigen Hengstes mit einer grundfarbigen Aber es gibt einen ungefähren Einblick in die Genetik und Farbvererbung der Pferdezucht. Eine weitere Variaton der Grundfarbe ist die plattenbunte Scheckung auch weitergeben), sind aber selbst nicht overo-gescheckt. Allel b. auch als Wahrscheinlichkeit lesen: Erkenntnisse dazu, wie genau ein Gen transkribiert, also in Eiweiße übersetzt wird und wie diese Eiweiße dann die Entstehung der Farbstoffe oder andere Vorgänge im Körper steuern und beeinflussen, wurden gewöhnlich am Menschen oder einem der Modellorganismen für die Genforschung gewonnen. sind  bei europäischen Pferden seltener. Brauner: AABB AABb AaBB AaBb Sinne der Physik oder der Kunst. Für jede Farbvariante werden dabei die Farbe des Deckhaars, des Langhaars, der Augen und der Haut betrachtet. Diese Grundfarben werden von den Extension- und Agouti-Genen reguliert. Rappen stets wieder ein Rappe: Aus der Anpaarung zweier für beide Grundfarbgene mischerbiger Brauner Die Farbe beim Pferd ist eine Eigenschaft, Es hat meist ein Mehlmaul, das durch den Pangare-Locus hervorgerufen wird. zur Weißfärbung des Schimmels ist die Haut unter dem Scheckenweiß unpigmentiert in den europäischen Pferdezuchten sind heute Tobianos. (=Allelen) vorkommen. Ränder der Scheckung sind meist gut begrenzt. auf. Weiße Abzeichen an Gesicht und Beinen sind bei den meisten Tierarten ebenfalls auf Leuzismus zurückzuführen. Wiederholungszahlen dieser Anpaarung immer wieder nur Nichtschecken Generation weitergeben. ungescheckte Pferde das Overo-Allel in sich tragen und an die nächste fallen: Das Zahlenverhältnis wird sich "auf lange Sicht" dem Verhältnis Das heißt, ein Pferd, das das Gen für die Farbe Wildtyp-Braun (A+) hat, sieht genau gleich aus, egal ob es auf dem anderen Chromosom eines der drei anderen Gene hat oder ob es dort noch einmal ein Gen für Wildtyp-Braun hat. als Füchse, Rappen oder oder Braune geboren. Im Falle des agouti wären dies also A in der sich gegenüber anderen Erbinformationen durchsetzenden dominanten Form und a in der rezessiven, die von dominanten Erbinformationen verdrängt wird. Wahrscheinlichkeit für einen Schecken ist bei einer Anpaarung eines Rassen inzwischen fast "scheckenfrei" gezüchtet hat. ist. Beim Pferd gibt es auf dem Extension-Locus zwei Allele. Im Gegensatz zu der Namensgebung für die Fellfarben der Pferde, die früher rein auf dem äußeren Anschein, dem Phänotyp beruhte, ohne dass man ausreichendes Wissen über genetische Zusammenhänge besaß, und die auch heute noch für die Farbbenennung in den Papieren des Pferdes verwendet wird, unterscheidet man in der Pferdezucht – insbesondere in der Farbzucht – heute nach den genetischen Grundlagen, dem Genotyp der Pferdefarben. sogenannte "Scheckengarantie" seitens des Hengstbesitzers. Lassen Sie sich also nicht obskuren Chancenrechnungen, wie man sie Vermutlich sind in Wirklichkeit mehrere Mutationen und mehrere Genorte für die unterschiedlichen Ausprägungen der Zeichnung verantwortlich. Die möglichen Allelkombinationen wirken meist schmutziggrau/grundfarbig gefärbt. Diesen Vorgang der allmählichen Zunahme der Anzahl von weißgrauen Haaren jedoch für Paint Horses, der gescheckten Variante der "Westernpferdrasse" Beide Gene können in jeweils Er ist zuständig = 9:4:3. (also die Allelkombination Tt) setzt sich die Scheckung nach außen bei seiner Geburt nicht von einem normalen Vertreter mit der entsprechenden wird. Da das Allel E dominant gegenüber e ist, kann ein Rappe homozygot (EE) bezüglich E sein oder heterozygot (Ee), während ein Fuchs immer homozygot (ee) bezüglich e sein muss. [11], Lethalfaktoren: Es gibt einige Farbgene, die, wenn sie homozygot (reinerbig) auftreten, tödlich sind, während die heterozygote Ausprägung zu weitgehend gesunden Pferden führt. Bei stichelhaarigen Pferden und mindestens einer Variante der dominant weißen Farbe des Pferdes sterben homozygote Embryonen in einer sehr frühen Phase der Trächtigkeit ab, die Mutterstute wird erneut empfänglich und kann wieder gedeckt werden. weitergeben), sind aber selbst auch nicht overo-gescheckt. [12][13][14][15], Insektenstiche: Dunkles Fell reflektiert polarisiertes Licht stärker als weißes, und da Insekten polarisiertes und unpolarisiertes Licht voneinander unterscheiden können und durch polarisiertes Licht angezogen werden, werden weiße Pferde weniger von Bremsen belästigt als dunkle. Es gibt keine Garantie, ob dieser Farbrechner genau die Farbe des zu erwartenden Fohlens bestimmt. ein Nichtschecke fällt. "Braune" haben eine schwarze Mähne, einen schwarzen Schweif. Sind der Schwarze und der rote Farbstoff in unterschiedlichem Maße aufgehellt, liegt das oft daran, dass das Gen gegen Ende der Melaninsynthese eingreift, wo sich die Synthesewege von Eumelanin (schwarz) und Phäomelanin schon getrennt haben. Jeder der Faktoren wird durch ein Paar, wie z. Flächen, wirkt der Overo-Schecke meist wie ein grundfarbenes Pferd mit Wenn ein Gen die Steuerung der Melaninsynthese betrifft, also festlegt ob und wo welches Melanin produziert werden soll, erkennt man das oft daran, dass alle Farbstoffe produziert werden können, aber an veränderten Stellen auftauchen. ein grundfarbenes Pferd zustande kommt, welches kein Schecke ist. Bei den Fellfarben ist der wichtigste tierische Modellorganismus die Zuchtform der Hausmaus, die Farbmaus. Dies bezeichnet man als "Lethal White Overo Syndrome" (Tödliches Weißes Overo-Syndrom). Overo-Schecken tragen meist viele weiße Fellpartien am Das Gen B (="Black") ist zuständig für das Vorhandensein oder können. A. Murphy, G. Forsyth, S. Archer, E. Bailey, B. Grahn: D. A. Witzel, E. L. Smith, R. D. Wilson, G. D. Aguirre: B. H. Grahn, C. Pinard, S. Archer, R. Bellone, G. Forsyth, L. S. Sandmeyer: Malte M. Harland, Allison J. Stewart, Arvle E. Marshall, Ellen B. Belknap: L. McCabe, L. D. Griffin, A. Kinzer, M. Chandler, J. viele Paints, die Tobiano-gescheckt sind oder zugleich Tobiano und Das heißt im Umkehrschluß auch, daß im Phänotyp ("äußerlich") Fuchs: AAbb Aabb aabb. C. Mau, P. A. Poncet, B. Bucher, G. Stranzinger, S. Rieder: Gábor Horváth1, Miklós Blahó, György Kriska, Ramón Hegedüs, Balázs Gerics, Róbert Farkas, Susanne Åkesson: Microphthalmie-assoziierter Transkriptionsfaktor, Website über Farbzüchtungen bei Islandpferden mit detaillierter Erklärung und Bebilderung, Farbtests bei der University of California Davis, Webseite über die neuesten Gene und deren Entdeckung (englisch), http://omia.angis.org.au/retrieve.shtml?pid=434. ein Tobiano oft wirkt wie ein "scheckenweißes" Pferd mit großen grundfarbenen Walther führte die Pferdefarben auf die Kombination von fünf Faktorenpaaren zurück: Jeder Elternteil gibt dem Nachkommen dabei zu jedem Faktorenpaar jeweils ein Gen mit. fällt, und eine Wahrscheinlichkeit von 25%, daß aus der Anpaarung Es ist dann damit zu rechnen, dass sich herausstellt, dass mehrere unterschiedliche Gene dieses Erscheinungsbild hervorrufen können oder dass das Gen anders arbeitet als vermutet. Die meisten Schecken Anpaarung nichts anderes als Rappen und Füchse fallen. Was die Garantien des Hengsthalters wirklich bedeuten, ist im Einzelfall die falschen Schlußfolgerungen über die züchterischen Chancen ziehen Auf dem Agouti-Locus gibt es vier verschiedene Varianten des Gens. G (="Grey"), der für den verblassenden Schimmel verantwortlich ist. hin (im Phänotyp) durch. Overo-plattenbunt gefärbte Pferde sind bei den mitteleuropäischen Pferderassen man viele Anpaarungen im Überblick betrachtet! unterscheidbar! An unexpected advantage of whiteness in horses: the most horsefly-proof horse has a depolarizing white coat. Da die meisten Unterarten des Wildpferdes vor Beginn der genetischen Forschungen ausgerottet wurden steht beim Pferd nur noch das Przewalski-Pferd zum Vergleich zur Verfügung. wirkt sich das Overo-Allel nur dann aus, wenn es reinerbig weitergegeben keine Wirkungen, sondern nur die Verteilung der Gene in den Elterntieren! Weiterhin überlagert Gen B den Faktor Grundfarbe (Aa) und sowohl Gen D als auch Gen E die Faktoren Grundfarbe (Aa), Schwärzung (Bb) und Verteilung (Cc). B. AA oder auch aa) oder heterozygot Gene die den gleichen Locus besetzen und den gleichen Charakter beeinflussen. in der Grundfarbe gefärbt, sondern mit weißem Fell bedeckt. Dabei ist das Allel B dominant gegenüber dem Ähnliches gilt für die sogenannten "Lebendfohlengarantien". Das heißt zum Beispiel, daß die Gehör: Splashed Whites sind gelegentlich taub. Das Auftreten des Faktors Verteilung (CC oder Cc) bewirkt, dass sich die Schwärzung auf Langhaar und Beine beschränkt, bei den anderen Faktoren hat sein Auftreten keine Auswirkung. häufig in Werbeanzeigen für gescheckt Deckhengste findet, in die Irre ein Fohlen von einem solchen Hengst mit zugesicherter "Scheckengarantie" B. Beckwith, E. R. McCabe: B. D. Hultgren: Ileocolonic aganglionosis in white progeny of overo spotted horses. daß ein grundfarbenes Pferd zustande kommt, welches kein Schimmel reinerbig. In der folgenden Tabelle ist neben den wichtigsten Daten der Gene auch angegeben wie sich die Farben nennen, die entstehen, wenn das Gen auf die drei Grundfarben der Gene wirkt. Eine Schwierigkeit ergibt sich aus der relativ langen Generationsfolge der Pferde, die eine Verifizierung neuerer Erkenntnisse mitunter sehr langwierig macht. Hinzu kommt, dass einige Scheckungen und das dominante Weiß gesundheitliche Nachteile mit sich bringen und die durch das Creme-Gen oder dominantes Weiß oder Scheckungen hervorgerufenen blauen Augen zu den albinismustypischen Sehbehinderungen führen, die beim Entdecken von Raubtieren nachteilig sind. 3:1 = 75%:25% angleichen. Es gibt also Rappen, Füchse, Braune, Falben, Isabellen und Schimmel mit Scheckungsmuster. Die Position eines Gens, der Locus innerhalb der DNA wird gewöhnlich mit einem Großbuchstaben bezeichnet, beispielsweise einem A. Aufgrund der Schreibweise ist damit leicht zu verwechseln die Allel genannte Ausprägung des an dieser Position befindlichen Gens, welche diejenige Eigenschaft repräsentiert, die durch das Gen festgelegt wird. Nicht-Vorhandensein von Schwarzfärbung. Das Zahlenverhältnis beträgt soll. Keiner der Nachkommen aus dieser Anpaarung weist eine Overo-Scheckung Ungescheckte Überträger und Nichtüberträger sind äußerlich nicht für die Beschränkung der Schwarzfärbung auf Schweif, Beine und Mähne. Nicht-falbe Pferde mit Aalstrich/Zebrastreifen, Genort für die unterschiedliche Ausprägung von Aalstrich, Schulterkreuz, Zebrastreifen (M bzw. eine verbilligte zweite Bedeckung oder sogar ein Freisprung gewährt eher selten. einzelnen Anpaarung haben die Ergebnisse der vorhergehenden Anpaarungen Man kann dieses Zahlenverhältnis Schwarzfärbung vorhanden ist. eine Wahrscheinlichkeit von 75%, daß aus der Anpaarung ein Schecke Da genetische Informationen immer paarweise auftreten, ein Allel stammt vom Vater eines von der Mutter, gibt es für jeden Locus zwei Allele, deren Zusammenwirken die Eigenschaft festlegen. Als Verursacher von Leuzismus wurden folgende Gen-Loci bekannt: Endothelin-Rezeptor-B-Gen (EDNRB), das Paired Box Gen 3 (PAX3), SOX10, der Microphthalmie-assoziierter Transkriptionsfaktor (MITF), c-Kit und der Steel-Locus (codiert MGF). Beim Pferd gibt es zwei Farbstoffe (Melanine), die im Fell vorkommen: schwarzes Eumelanin und rotes Phäomelanin. Allel T bewirkt eine Scheckung, das rezessive Allel t bewirkt, daß Jedesmal, wenn diese beiden Genotypen angepaart werden, besteht Die mit Großbuchstaben bezeichneten Gene sind dabei immer dominant gegenüber den mit Kleinbuchstaben rezessiv bezeichneten desselben Faktors, sie setzen sich in ihren Auswirkungen also durch. Ein häufiges Beispiel ist der der Graufaktor "gerissen", sodaß die genaue Kontur der Scheckung schwerer wahrnehmbar das Vorderfußwurzelgelenk hinaus - schwarz gefärbt. und bilden weißgraue Haare aus. Dieser ist in der Kreuzungstabelle kursiv hervorgehoben. vom Tobiano-Typ. Genkombination aus zwei verschiedenen Buchstabenformen. Die Allelkombinationen des "Black"-Gens zeigen sich im reinerbig. [1], Eine Reihe von Farbgenen haben die Funktion, zu steuern wann und wo diese Farbstoffe im Fell und in der Haut erscheinen sollen. Auch die von mehreren voneinander unabhängig voneinander August 2020 um 16:26 Uhr bearbeitet. Molekulargenetische Forschungen deckten jedoch auf, dass es neben den durch den Phänotyp, also das äußere Erscheinungsbild eines Pferdes, sichtbaren Farben auch einige Farben gibt, die sich zwar im Genotyp, also in der genetischen Ursache, nicht aber im Phänotyp, also dem Aussehen, unterscheiden. Nach dem zehnten Lebensjahr Es können also alle Farbschläge grundsätzlich bei allen Rassen auftreten, sofern der jeweilige Züchter sie nicht durch eine besondere Auswahl fördert oder zu unterdrücken versucht. Animal Genetics bietet auf deren Webseite einen Farbrechner, der auf Basis der Farben der Eltern die Wahrscheinlichkeiten für die Farben der Nachkommen errechnet. auf, 50% alle tragen das Overo-Allel in sich (und können es auch weitergeben), Die Gleichmäßige Aufhellungen der Fellfarbe sind häufig auf Veränderungen von Enzymen der Melaninsynthese zurückzuführen. Ein Pferd, das das Rapp-Gen hat (a), wird nur dann zu einem Rappen, wenn das zweite Allel ebenfalls das Rapp-Gen ist, sonst hat es die Farbe, die das zweite Gen hervorruft. Erste historische Einteilungen auf Grund des Phänotyps, Weitere Mutationen, die die Steuerung der Melaninsynthese betreffen, Übersicht über Gene, die die Melaninsynthese steuern, Albinismusspektrum: Mutierte Eiweiße der Melaninsynthese, Übersicht über die Veränderung der Grundfarben durch Gene des Albinismusspektrums, Gesundheitliche Auswirkungen von Farbgenen. dann, wenn die Daten in der Sache zutreffen, so präsentiert, daß man Eine Sonderform nimmt der (Frame) Overo ("Rahmenschecke") ein; in der heterozygoten Form (no / on) bildet er weiße flächige Flecken aus, der von farbigem Fell eingerahmt werden. Tigerschecken, die für das Gen reinerbig sind, sind nachtblind. (also die Allelkombination Gg) setzt sich die Schimmelung nach außen So ist es zu erklären, daß von phänotypisch ungescheckten Elterntieren Betrachtet man also beide Gene zugleich, so können folgende Allelkombinationen Die Basis-Fellfarbe eines Pferdes ergibt sich daraus nach Walther wie folgt: Aus dieser Tabelle ergeben sich auch die möglichen Farben von Nachkommen. Es sind beim Pferd allerdings nur Scheckungen und Farbaufhellungen bekannt, bei denen genug Melanin im Auge verbleibt, damit das Sehvermögen gut genug ist, dass das Pferd normal arbeiten kann. Dies wird schon bei den Phänotyp folgendermaßen: Das zweite Ge ist der Erbfaktor A ("Agouti"). Ist ein Rappe reinerbig, so fällt aus der Anpaarung mit einem anderen ist ein weitverbreiteter Irrtum unter Pferdezüchtern und anderen B (Schwärzung), D (Schimmelung), E (Scheckung), Gen für ungehinderte Eumelaninausbreitung E. Im Aussehen nicht von Tieren mit dem anderen Fuchsgen zu unterscheiden. Sie können deshalb ungestörter fressen und haben ein geringeres Risiko, von durch Insekten übertragenen Krankheiten befallen zu werden.[16]. [7][8][9], Bei Rocky-Mountain-Horses, die das Windfarbgen tragen, treten oft Fehlbildungen der Augen auf.[10]. Regelmäßig im Frühling erscheinen wieder unzählige Deckanzeigen in den Ausgaben nicht ganz so unzähliger Pferdezeitschriften. manchmal Overo-Fohlen Tritt das Overo-Gen homozygot aus (oo), so wird das Fohlen weiß geboren, ist jedoch wegen eines unkompletten Magen-Darm-Traktes nicht über 72h lebensfähig und geht an einer Kolik ein. Drei von ihnen (A+, A, At) führen zu Braunen mit unterschiedlich großen schwarzen Bereichen im Fell, die vierte Variante führt zu einem völlig schwarzem Pferd (a), dem Rappen. Häufig kreuzt die Scheckung den Rücken der Tiere nicht: Während In der Genetik beschreibt man die Auswirkungen von Genen oft im Vergleich zum Wildtyp, also zur natürlichen Farbe der wildlebenden Ahnen der untersuchten Tiere. weder overo-gescheckt, noch können sie das Overo-Allel übertragen. Auch die Kreuzungstabelle aus Beispiel 1 kann dies illustrieren: Die Der Tobiano-Faktor tritt in zwei Ausprägungen (Allelen) auf: Das dominante und einem Fuchs mit dem Genotyp Aabb auf, so zeigt sich, daß aus dieser sind die meisten Schimmel reinweiß. Da in den Stutbüchern Farbvariationen zur Basisfarbe des Pferdefelles, wie beispielsweise im Falle des Fuchses die Varianten Dunkelfuchs, Kohlfuchs, Lichtfuchs zu finden sind, beschränkten sich seine Ergebnisse auf die Vererbung der Grundfarben und ihrer wichtigsten Variationen. im Frühjahr und im Herbst) hören einige Haarwurzeln auf, Pigmente herzustellen 180(3), 1982 Feb 1, S. 289–292. Der Körper des "Braunen" ist tatsächlich braun gefärbt. Przewalski-Fohlen haben in den ersten Tagen ein sehr helles Fohlenfell, das manchmal auch noch bei Islandponys auftritt. anderen 50% tragen das Overo-Allel es in sich (und können es auch Allel G bewirkt eine Ausschimmelung, das rezessive Allel g bewirkt, in Beispiel 2 so, daß (bei großen Nachkommenzahlen) das Zahlenverhältnis Diese Gene werden also homozygot als 2 Dominante Gene (z. Bei allen Pferden, deren Augen aufgrund von Albinismus oder Leuzismus blau sind, ist von den für Albinismus oder Leuzismus typischen Sehbehinderungen auszugehen. auf, aber alle tragen das Overo-Allel in sich und können es auch Kopf. Glücksspielern! Tobiano-Schecken haben typischerweise einen grundfarbenen Kopf. Je weniger Schwarz das jeweilige Allel beim Pferd zulässt, desto dominanter ist es. Bei Leuzismus wandern während der Embryonalentwicklung die Farbstoffbildenden Zellen (Melanozyten) nicht, in geringerer Anzahl als üblich oder zu spät aus der Neuralleiste aus. 50% der Nachkommen aus dieser Anpaarung weisen eine Overo-Scheckung Die Scheckung geht üblicherweise Häufig ist diese Scheckung Wenn bei einem Pferde-Gen der artübergreifende Genlocus noch nicht bekannt ist, bedeutet das deshalb immer, dass man nicht weiß, wie das Gen genau arbeitet, und deshalb in vielem auf das Wissen angewiesen ist, das schon vor Beginn der Genforschung gesammelt wurde. und dadurch rosa gefärbt. Ausprägung variiert werden. B. BB, Bb oder bb für die Schwarzfärbung, bestimmt. Die Ränder der Scheckung sind meist Die Tiere fallen also nicht durch unsicheres Verhalten auf. Manche Mutationen in diesem Bereich führen dazu, dass sich in den Melanozyten giftige Stoffwechselzwischenprodukte ansammeln, so dass die Zellen dadurch absterben. Bei Pferden sind momentan erst 16 farbrelevante Gene bekannt. Overos Verblassende Schimmel - im Folgenden einfach Schimmel genannt - werden "die Karten neu verteilt werden". Sie bezeichnet man meist mit englischen Namen, beispielsweise agouti, wobei die dominante Form dieser Ausprägung mit Großbuchstaben, die rezessive hingegen mit Kleinbuchstaben angegeben wird. Die Farbzucht erfolgt weitgehend unabhängig von der Zucht der Pferderasse. nicht erhöht, wenn zuvor zufällig zehnmal hintereinander ein Nichtschecke Diese Seite wurde zuletzt am 6. 25% der Nachkommen aus dieser Anpaarung weisen eine Overo-Scheckung Die Grundfarben können durch mancherlei weiteren "Farbgenen" in ihrer ist. Für die Zuchtpraxis ist es wichtig, zu wissen, daß bei jeder Anpaarung Wird das die Schwärzung verursachende Gen B hingegen von dem gemischterbigen Rappen weitervererbt, so entstehen wiederum Rappen, die dann ihrerseits, je nachdem ob nur ein Elternteil oder beide Eltern das B vererbten, entweder heterozygot (Bb) oder homozygot (BB), sein können. Stellt man Kreuzungstabelle für einen Rappe mit dem Genotyp aaBb mischerbig. Stelle auf dem Chromosom, welche von einem Gen eingenommen wird. bei ihm zu erfragen. Weitere Farbvariationen sind z.B. Bei der Maus wurden bisher etwa 40 verschiedene Gene im Genom lokalisiert, die die Fellfarbe beeinflussen. Sie trat bei vielen Rassen auf, auch wenn man man einige der optische Aufhellungsfaktor D (="Dilute), https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Genetik_der_Pferdefarben&oldid=202551080, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Beim Pferd sind bis jetzt nur ein Bruchteil davon bekannt, so dass anzunehmen ist, dass hinter den Genen, deren Existenz bisher postuliert wurde, ohne den genauen Genort zu kennen, eher mehrere Gene stehen, als dass ein Gen verworfen werden muss.Wenn der artübergreifende Genlocus unbekannt ist, heißt das auch, dass die genaue Funktionsweise des Gens noch nicht bekannt ist.Dass die Lage eines Gens bekannt ist, aber nicht der artübergreifende Genort oder umgekehrt, kommt beim Pferd vor, weil im Gegensatz zum Menschen und zur Maus das Genom noch nicht vollständig sequenziert ist und man deshalb nicht von jedem Gen weiß, wo es liegt.Wenn sowohl der artübergreifende Genlocus als auch die Lage des Gens auf dem Chromosom unbekannt sind, stammen die Erkenntnisse über dieses Gen noch aus der Genforschung vor der Gentechnik. Allderdings bleibt die Haut unter Genkombination aus zwei gleichen Buchstabenformen. Die Die Erforschung der genetischen Grundlagen der Pferdefarben ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. J Am Vet Med Assoc. Um jedoch vorneweg das Wichtigste zu verstehen, hier eine kleine Referenztabelle: Bereits im Jahre 1912 legte Adolf Richard Walther anhand der Stutbücher von Lipizza, Trakehnen, Salzburg und Westpreußen die Grundlage für eine genetische Einteilung der Pferdefarben. sich natürlich nur dann im Phänotyp bemerkbar machen, wenn überhaupt als dominant/rezessives Paar (Aa oder aA) weitergegeben. Die schwarzen Beine wiederum sind - oft bis über das Sprunggelenk bzw. Sind mehr als zwei Ausprägungen an einem Locus möglich, so wird die Dominanzreihenfolge der Allele angegeben. Im Unterschied zufällige "Scheckenquote" in der Vergangenheit ebenso wenig wie eine Farbvererbung. über den Rücken hinweg. fallen Braune, Füchse und Rappen. So sind die Nachkommen zweier Rappen, von denen mindestens einer homozygot, also reinerbig bezüglich der Schwärzung (BB) ist, aufgrund der Dominanz der Schwärzung immer Rappen, während zwei heterozygote, also gemischterbige Rappen (Bb) folgende Arten von Nachkommen haben können: Ist das die Schwarzfärbung verursachende Gen nicht weitervererbt worden, so entstehen laut Walther je nach Ausprägung der Grundfarbe A entweder Füchse, bei denen weder A noch B ausgeprägt sind (aabb) oder Isabellen mit mindestens einem A, aber keinem ausgeprägten B (Aabb, AAbb). Diese Betrachtungsweise gilt aber nur, wenn Kleine runde weiße Punkte auf hellem Fell: Gray-Gen, Grey-Gen, heterozygot oder homozygot (Gg oder GG), kein Gray-Gen oder Grey-Gen (gg), homozygot. Anpaarung alle Grundfarben fallen können: Kreuzt man zwei mischerbige Rappen miteinander, so können aus dieser Kein Allel kann an zwei verschiedenen Positionen auftreten, sondern befindet sich immer an der gleichen, ganz bestimmten Stelle. Stute immer 50% für die einzelne Anpaarung. Quarter Horse oder auch für südamerikanische Rassen. Best Spook ist smoky black (Ee) getestet: Smoky Black ist eine Fellfarbe (siehe Fellfarben) des Pferdes.Im deutschen findet sich keine Bezeichung für die Farbe des Smoky Black. Teilweise wurde und wird versucht, Erkenntnisse aus der Farbvererbung bei Mäusen, bei denen über fünfzig Farbgene bekannt sind, auf Pferde zu übertragen. Betrachtet man die Phänotypen, so liest man liest die Kreuzungstabelle abstammen. Brauner:Fuchs:Rappe Die diesen Rechnungen zugrunde liegenden Daten sind selbst Das Extension-Gen steuert die Produktion des schwarzen und roten Pigments, während die Verteilung des schwarzen Pigments durch das Agouti-Gen kontrolliert wird. Alle von Pferden bekannten Fellfarben entstehen durch unterschiedliche Verteilung dieser beiden Farbstoffe im Fell. im Pferdefell bezeichnet man als "Ausschimmeln". wird. angesehen. weitergeben. m), Es ist beim Pferd bisher keine Mutation dieses Gen-Locus bekannt, Champagne-Gen, heterozygot oder homozygot, Ein Rappe wird durch das Gen am ganzen Körper hellgrau, Dominant Weiß (WW, in Wirklichkeit mehrere verschiedene Mutationen von cKit), homozygot, In der frühen Embryonalentwicklung tödlich, wahrscheinlich in der frühen Embryonalentwicklung tödlich, Nicht Dominant weiß, nicht Roan, kein Tobiano oder kein Sabino (sb1, rn, to oder w), Völlig weißes Fohlen, das nicht lebensfähig ist, Abzeichen an Kopf und Beinen, oft blaue Augen, kein Splashed White Gen (splspl), homozygot.